Wie es zu dieser Seite kam

Das Auf-hören scheint mich nicht loszulassen. Als ich mich mit meinem Übergang vom Arbeitsleben in die „große Freiheit“ beschäftigte, kam mir in den Sinn, dass ich meinen Abschied aus dem Arbeitsleben mit Thema „Auf-hören“ feiern wollte.
Dass ich zwei Jahre danach mich schon wieder mit dem Thema auseinandersetzen muß, war nicht zu ahnen. Aber wieder hat etwas aufgehört: Nach 47 Jahren Ehe mußte ich Barbara gehen lassen. Und ich habe mich entschlossen auch zu gehen: Den Olafsweg von Oslo nach Trondheim. Davon will ich berichten. Wenn Du mich begleiten willst abonniere mich rechts in der Seitenleiste.

Der Begriff des „Aufhörens“ sagt ja etwas sprachlich Entwaffnendes aus. Alles wahre Hören verlangt ein Auf-Hören. Es bedeutet: Unterbrich dich. Unterbrich, was du tust und denkst. Ohne bewußt eingeübte Formen der Selbstunterbrechung, die man – was den inneren Menschen anbelangt – getrost auch „Stille“ nennen kann, werden wir nicht zu einem inspirierten Hören kommen.

Marin Schleske
in “ Herztöne – Lauschen auf den Klang des Lebens“, Adeo-Verlag 2016

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