Wer mit mir unterwegs war

Wenn man eine solche Pilgerreise beginnt, denkt man nicht als erstes an die Menschen, die einem begegnen werden. Und doch ist es mit eine der wertvollsten Erfahrungen auf Menschen zu treffen, die sich auch auf dem Weg gemacht haben.

Das ist Perry, er hatte Whisky dabei. Von sich selbst sagt er, dass er der verrückte gottlose Holländer sei

Perry, Du hast gesagt, dass Du nicht religiös seiest, aber mit allem verbunden. Gerne wäre ich mit Dir noch weitere Wege gegangen. Dabei hätte sich möglicherweise herausgestellt, dass wir so weit gar nicht auseinander liegen. Denn Gottes Absicht ist ja, mit uns verbunden zu sein. Danke für die Zeit, die Du mir geschenkt hast.

Heike und Ellen, immer gedanklich mit Rositta im Gepäck

Zwei sehr unterschiedliche Schwestern, die wissen, was sie wollen (und was nicht). Wir haben zusammen gebetet, gebangt und gelacht. Und dabei entdeckt, dass Konfessionen nicht mehr trennen müssen, sondern dass nur ein offenes Herz nötig ist, um den Bruder oder die Schwester zu entdecken. Wenn ich das nächste Mal Kaffee im Bett trinke, denk ich an Euch.

Katrin ohne Hut – undenkbar

Mit Dir könnte ich Pferde stehlen – d.h. Mit jemandem Pferde stehlen können – sich auf jemanden hundertprozentig verlassen können, ein sehr guter Freund/Kumpel; jemand, mit dem man Außergewöhnliches/auch mal etwas Verrücktes oder gar Schwieriges machen kann.

Mit Dir auf den Berg zu kraxeln hat Spaß gemacht, Dir zuzuhören hat mich bewegt. Danke für Dein Vertrauen.

Jennifer mit Licht-Einfall

Jennifer, Du hast mich immer wieder sprachlos gemacht. Mit Deinen Bemerkungen und Einsichten, Kommentaren und Gefühlsausbrüchen. Du bist ein liebenswerter Mensch und ich hoffe, dass Du bald Deine Berufung erkennen kannst, um dann Deine Arbeit hinter Dir zu lassen.

Karl, der Richtungsgeber

Wer einmal Menschen geführt hat, der wird es nicht wieder los. Karl ich danke dir für deine Ehrlichkeit, deine Kompromisslosigkeit hat mich fasziniert und deine Ruhe beeindruckt. Du hast immer sehr klar gesagt, was du wolltest, so wusste ich bei dir, woran ich bin. Solche Menschen schätze ich besonders.

Und dann waren da noch …

Rositta, Du gehörst auch mit dazu. Leider habe ich kein Bild von Dir.

Michael aus Dänemark
Ksenia aus Belgien
Andreas aus Österreich
Anthony aus England
Jonas aus Deutschland

Segen für Euch

Der segnende Auferstandene

Gott lasse dein Leben gelingen

Der mütterlich-väterliche Gott sei dir nahe in allem, was dir begegnet auf dem Weg des Lebens. Er umarme dich in Freude und Schmerz und lasse aus beidem Gutes wachsen. Ein offenes Herz schenke er dir für alle, die deiner bedürftig sind. Selbstvertrauen und den Mut, dich verwunden und heilen zu lassen. In aller Gefährdung bewahre er dir Seele und Leib und lasse dein Leben gelingen.

So sei es – oder klassisch: AMEN

Der Nidarosdom

Ein Blick auf die Aussenfassade mit Olaf

Der Nidarosdom ist das norwegische Nationalheiligtum und die Königssegnungskirche des Landes. In Trondheim ist die Kathedrale seit mehr als 900 Jahren ein Ort, wo Menschen sich zu großen Ereignissen, Gottesdiensten, Konzerten und Führungen, aber auch zur stillen Einkehr einfinden. Die Kathedrale wurde über dem Grab von Olaf dem Heiligen errichtet – der Wikingerkönig, der zum Nationalheiligen Norwegens wurde. Olaf Haradsson wurde 995 geboren und ging bereits als Zwölfjähriger auf Wikingerzug. In Europa lernte er das Christentum kennen und wurde 1014 im französischen Rouen getauft.

Das Alterkreuz besteht aus 70 kg Silber

Olaf war ein visionärer König, hatte jedoch mächtige Feinde. In der Schlacht von Stiklestad am 29. Juli 1030 fand Olaf den Tod. Seine Gebeine wurden nach Nidaros gebracht, wo man den König beerdigt hat. Weil er als Märtyrer starb, Wunder auftraten und besondere Zeichen an seinem Grab erschienen, wurden Olafs Gebeine wieder exhumiert und er selbst am 3. August 1031 heiliggesprochen.

Håkan Gullvåg – Johannes der Täufer
Ein Blick ins Oktogon 1180 – 1210

Mit dem Bau des Nidarosdom wurde 1070 begonnen, um die Gebeine Olafs zu beherbergen. Wahrscheinlich war der Dom um das Jahr 1300 in voller Pracht fertig gestellt. Nach mehreren Bränden befand sich die Kathedrale Anfang des 19. Jahrhunderts in einem sehr schlechten Zustand. 1869 wurde daher eine eigene Dombauhütte gegründet – Nidaros Domkirkes Restaurerungsarbeider.

Besuch in der Bauhütte

Restaurierung und Wiederaufbau des Nidarosdoms haben sich nun durchgehend über fast 150 Jahre erstreckt und dauern an. Nidaros war im Mittelalter der wichtigste Pilgerort Nordeuropas. Mit dem Wiederaufbau der Kathedrale hat sich Trondheim allmählich wieder zu einem beliebten Ziel für Pilgerreisen entwickelt. Der Dom ist jedoch nicht nur eine nationale Repräsentationskirche, sondern auch eine lebendige Gemeindekirche für die Bewohner des Stadtzentrums von Trondheim. Mehrmals wöchentlich finden hier Gottesdienste statt.

Arbeiten in der Bauhütte
Immer dasselbe
Adam und Eva
Von jeder Statue wird eine Kopie angefertigt. Von den 5000 Statuen wurden bis jetzt 1000 Kopien gefertigt, es bleibt also noch was zu tun
Hund und Katze haben gerade einen Preis beim Nidaros Steinmetzfestival 2019 gewonnen. Arbeitszeit: 3 Monate
Die Fensterrose war ein Geschenk norwegischer Frauen.

In eigener Sache

Danke, dass Ihr mich so aufmerksam begleitet habt. Danke für alle Kommentare, Likes, Gebete und guten Wünsche. Ich habe Euch ein wenig in mein Leben schauen lassen und würde mich freuen, wenn der eine oder die andere mir noch schreibt. Es gibt die Möglichkeit eines Kommentars oder über die Kontaktseite. Was hat Dich bewegt oder was wurde ausgelöst bei Dir?

Heute und morgen werde ich noch aus Trondheim und dem Dom berichten. Am Donnerstag den 8. August werde ich um 16:50 Uhr in Trondheim in den Zug nach Åre steigen. Von Åre in Schweden geht es dann mit dem Liegewagen nach Göteborg, dass ich um 10:30 Uhr morgens erreiche. In Göteborg werde ich den Freitag verbringen und wieder bei Traudel übernachten. Am Samstag um 11:39 Uhr geht es dann von Göteborg nach Hamburg, das ich um 20:16 Uhr erreiche. Ich übernachte in Buchholz bei meinem Schwager und bin dann gegen Mittag wieder in Wienhausen. Ab 18:00 Uhr würde ich mich freuen, wenn einige nette Menschen mich willkommen heißen. Anders als beim Abschied vor vier Wochen werde ich nichts vorbereiten, sondern bin gespannt, was geschieht. Das hab ich in den letzten vier Wochen geübt.